5-Minuten – Wohin mit den jungen Männern?

Ein sehr interessantes Interview der Zeit mit Prof. Heinsohn – Pädagogik-Professor, welcher in Frage stellt, ob die von vielen anerkannte Meinung: Schutzbedürftige JA, Wirtschaftsflüchtlinge NEIN!

Der Unterschied liegt in seinen Augen in der Entstehung der Gründe, warum ein Flüchtling sein Land verlässt. Da will man sagen, dass liegt doch auf der Hand. Doch Prof. Heinsohn geht noch einen Schritt weiter zum Ursprung und stellt – in meinen Augen zu recht – in Frage, ob der Titel “schutzberechtigt“, so wie wir ihn verwenden sinnvoll ist und führt das Wort des „Kriegsindex“ ein. Ein Index, welcher um es in harten Worten zu sagen beschreibt, wie viele Menschen im Krieg verheizt werden können/konnten, da die Geburtenraten enorm hoch sind/waren.

Solange Staaten von ihrer „demografischen Portokasse“ zehren können, zieht in den Staaten kein Kriegsermüden ein. In Europa schon lange der Fall, in Schwarzafrika, dem arabischen Raum, sowie Südostasien aber nicht.

Er betrachtet die Bevölkerungsentwicklung in einer sehr komplexen Systematik und hinterfragt, inwieweit der internationale Wettbewerb um gut ausgebildete Jugendliche vorangeschritten ist. Sobald „Muslime auf dem Radar der internationalen Talentscouts auftauchen, soll man zugreifen, bevor es andere tun.“

Viel Spaß mit diesem Artikel – Wohin mit den jungen Männern?:

http://www.zeit.de/2015/45/bevoelkerungsentwicklung-einwanderung-buergerkrieg-fluechtlinge-maenner

Wenn ihr den Artikel gelesen habt, stelle ich die Gegenfrage, ob wir nicht diese „Talentscouts“ in die oben genannten Länder schicken sollten, um dort klar zu machen, „was bei uns erwünscht ist“. Schließlich landet kein Euro, Dinar, oder Naira, der bei Schleuserbanden landet, nie wieder (direkt) in der „Realwirtschaft“. Familien geben alles auf und opfern den letzten Cent um ihr Kind nach Europa zu schicken. Ich persönlich wünsche schon alleine daher allen wohlwollenden Menschen viel Glück und hoffe auf eine gemeinsame erfolgreiche und gesunde Zukunft!

Open Politics

Kann man Politik offen gestalten? Wie Wikipedia? Jeder kann mitmachen und das große ganze wird Stück für Stück ein wenig vollkomener?

Das Internet hat schon einiges verändert. Wir kaufen mit einem Klick online und müssen nicht mehr tagelang auf Post warten. So wird unteranderem Straßenverkehr immer mehr durch den Verkehr auf den Datenautobahnen ersetzt.

Selbst unsere sozialen Gewohnheiten wurden schon verändert. So lassen wir uns in den sozialen Medien inzwischen von Freunden und Bekannten online „erzählen“ wie ihr Tag war. Und das erst in dem Moment, indem wir dafür Zeit haben – uns Zeit nehmen.

open politics – soziale Gesellschaft neben den sozialen Medien

Doch die Veränderung unseres Lebens durch das Internet ist erst in eriner geringen Stufe vollschritten.

Nach meiner persönlichen Einschätzung kommen noch 90% auf uns zu. Die wahre Revolution durch das Internet hat gerade erst begonnen. Können wir uns vorstellen unsere Politik online zu führen? Wie verändert sich dadurch die Politik?

Es gibt zahlreiche Nichtwähler. Warum das so ist, ist eine andere Frage, ein Ansatz daraus wäre auf jeden Fall, dass nicht jedes Thema auch jede Person interessiert. Kann man mit open politics Themen ähnlich wie bei Facebook personalisiert angezeigt bekommen und somit durch einfache Umfragen die politische Landschaft mitgestalten? Ein einfacher Klick auf Like führt zu höherem Bekanntheitsgrad eines Themas und Politik regelt sich fast von allein?

Dieser und ähnlichen Fragen soll in kleinen Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen auf den Grund gegangen werden.